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Energieeinsparverordnung 2014 (EnEV)

Auswirkungen der Energieeinsparverordnung 2014

Bereits seit Jahren gehört zu den wesentlichen Zielen der Bundesregierung, den Energieverbrauch in Deutschland schrittweise zu reduzieren. Das komplexe Thema hat dazu geführt, dass im Kalenderjahr 2002 die Energieeinsparverordnung (EnEV) unter Einbeziehung der Heizungsanlagenverordnung die bis dahin gültige Wärmeschutzverordnung ablöste. Die Anforderungen und Bestimmungen der neuen Verordnung sind 2004, 2007, 2009 und 2014 ausgeweitet und verschärft worden. Die EnEV ist somit für die Bundesregierung zu einem wirksamen Instrument zur Umsetzung der Energie- und Klimaschutzpolitik geworden. Überwiegend bezieht sich die Verordnung auf Neubauten.

Doch länger bestehende Gebäude beeinflussen weitaus stärker den Energieverbrauch in Deutschland. Die Zahl dieser Immobilien stellt in Deutschland eine nicht unbeachtliche Größe dar. Deshalb hat die Bundesregierung den Eigentümern älterer Gebäude auch die Pflicht zum Austausch oder Nachrüsten von Bauteilen oder der Technik im Zuge von Modernisierungen auferlegt. Die jeweils festgelegten Standards sind von den Immobilieneigentümern zu beachten. Doch auch ohne Modernisierungsabsichten fordert die EnEV 2014 unter anderem auch von uns, zugängliche Decken zwischen beheizten Räumen und unbeheizten Dachräumen zu dämmen, sofern sie nach einer DIN (Deutsche Industrie-Norm) keinen geregelten Mindestwärmeschutz aufweisen. Anstelle der obersten Geschossdecke kann auch das darüberliegende, bisher ungedämmte Dach eine Dämmung erhalten.

Der Vorstand erklärt uns hierzu: „Die Umsetzung einer solchen Maßnahme ist auch für unsere Genossenschaft eine nicht unbeachtliche Investition. Mit diversen Anbietern von Dämmsystemen stehen wir gegenwärtig in Verhandlungen. Primäres Ziel ist dabei, dass die Materialien vollumfänglich den brandschutzrechtlichen Vorgaben entsprechen und sich gut verarbeiten lassen.“ Wir wollen wissen, was die Realisierung dieser Maßnahme, die auch die Mansardenräume umfasst, für die Bewohner unserer Häuser bedeutet.

„Damit ein reibungsloser Ablauf der notwendigen Arbeiten überhaupt möglich ist, sind vorher die Speicherböden und Mansardenräume komplett oder nur in Teilbereichen zu räumen. Dies hängt von der noch festzulegenden Ausführungsvariante ab. Es stellt sich für uns die Frage, ob wir die Dachschrägen oder die Speicherböden dämmen. Sobald alle angeforderten Angebote vorliegen, erfolgt in den nächsten Tagen unter Berücksichtigung des Umfanges und der Wirtschaftlichkeit die Entscheidung“, berichtet der Vorstand. Gleichwohl wird uns erklärt, dass die Dämmmaßnahme eine Modernisierung darstellt. Um jedoch die Modernisierungserhöhung auf einem möglichst niedrigen Niveau zu halten, sei der Vorstand sehr bemüht, durch eine Bündelung von Aufträgen gute Preiskonditionen bei den betreffenden Handwerksfirmen auszuhandeln. 

Doch auch die Mitarbeit unserer Bewohner ist enorm wichtig. Nur durch ihre Unterstützung und aktive Mithilfe lässt sich eine reibungslose und zügige Realisierung der Maßnahme im Bereich der Speicherböden sicherstellen. Unnötige Mehrkosten können somit vermieden werden. Hierzu erläutert uns der Vorstand noch Folgendes: „Bevor wir mit der Maßnahme in den einzelnen Häusern beginnen, werden wir unsere Bewohner selbstverständlich rechtzeitig über die Maßnahme und deren Umfang informieren. Ziel muss sein, die Beeinträchtigungen auf einem möglichst niedrigen Niveau zu halten.“

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