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Typisch Genossenschaft – mit Tradition in die Zukunft III

Wir treffen uns mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden, Christian Polifka, und dem Vorstand unserer Genossenschaft zur dritten Gesprächsrunde rund um das Thema „Genossenschaft“. In den letzten Mieterzeitungen haben wir bereits viel über das Wohnen bei Genossenschaften erfahren. Wir steigen sofort in das Thema ein und stellen folgende Fragen:

Können Genossenschaften ihre Immobilien auch verkaufen?

Der Vorstand berichtet uns hierzu, dass in der Tat aus wirtschaftlichen Gründen eine Genossenschaft ihre Immobilien veräußern kann. Allerdings sollte eine solche Entscheidung sorgfältig getroffen werden. Schließlich sollen auch den zukünftigen Bewohnern, die Mitglied unserer Genossenschaft werden, gut erhaltene Wohnungen zur Verfügung stehen.

Weshalb wird mit den Mitgliedern unserer Genossenschaft ein Dauernutzungsvertrag abgeschlossen?

„Die von unserer Genossenschaft verwendeten Verträge sollen dem Schutz unserer Mitglieder dienen. Konkret bedeutet dies, dass die angemieteten Wohnungen nahezu unkündbar sind“, erklärt uns der Aufsichtsratsvorsitzende. Ergänzend fügt der Vorstand hinzu: „Voraussetzung ist selbstverständlich, dass die betreffenden Bewohner ihren Verpflichtungen aus dem Dauernutzungsvertrag nachkommen. Bei schwerwiegenden Verstößen ist gemäß unserer Satzung durchaus eine Kündigung möglich.“

Weshalb benötigt eine Genossenschaft eine Satzung?

„Die Satzung ist wie ein Gesetz. Auch unsere Genossenschaft verfügt über eine Satzung“, berichten uns der Vorstand und der Aufsichtsratsvorsitzende. Diese wurde in den zurückliegenden Jahren und auch in der letzten Mitgliederversammlung in einzelnen Punkten geändert. In einer Satzung ist der Zweck der Genossenschaft enthalten. Ebenso sind die jeweiligen Rechte und Pflichten der einzelnen Mitglieder und der Genossenschaftsorgane geregelt. Generell lässt sich sagen, dass die Satzung auch das Miteinander regeln soll. Deshalb kann unsere Satzung auch nur von den Mitgliedern unserer Genossenschaft geändert werden.

Was verbirgt sich denn hinter den Genossenschaftsorganen?

„Zu den Genossenschaftsorganen gehören die Mitglieder, der Aufsichtsrat und der Vorstand. In der jährlichen Mitgliederversammlung wird der Aufsichtsrat gewählt. Dieser bestellt wiederum für drei Jahre den Vorstand unserer Genossenschaft. Ein Aufsichtsrat benötigt eine entsprechende Fachkompetenz, damit er den Vorstand überwachen und auch beraten kann“, erklärt uns der Aufsichtsratsvorsitzende.

Das Gespräch war für uns wieder sehr interessant.
Wir haben viel Neues erfahren. Wir danken dem Vorstand und Christian Polifka für das Interview und freuen uns bereits auf die nächste Gesprächsrunde mit weiteren Fragen zum Thema „Genossenschaft“.

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