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Vorstand der GeWoGe im Gespräch mit Markus Monzel von der Firma Brunata

Im November 2015 führte unser Vorstand mit Herrn Markus Monzel von der Firma Brunata ein Gespräch. Viele Fragen wurden rund um Messtechnik, Rauchwarnmelder, Abrechnungen und dergleichen gestellt. Auszugsweise haben wir einige Fragen niedergeschrieben.

„Herr Monzel, wie müssen sich unsere Mieter verhalten, wenn sie den Termin zur Ablesung oder zur Kontrolle der Rauchwarnmelder nicht einhalten können?“

„Grundsätzlich ist das kein Problem. Selbstverständlich können sich Ihre Mieter bei Ihnen melden. Dies macht jedoch keinen Sinn, wir bitten um Verständnis, dass wir nicht mit allen Nutzern einen individuellen Termin vereinbaren können. Sofern ein Nutzer nicht in seiner Wohnung angetroffen wird, vereinbaren wir automatisch einen Nachfolgetermin. Erst wenn dieser Termin nicht wahrgenommen werden kann, müssen wir die zusätzlich anfallenden Kosten ab dem dritten Termin leider in Rechnung stellen.“

„In den Wohnungen wurden von Ihnen Rauchwarnmelder eingebaut. Wie müssen sich unsere Mieter bei einer Störung verhalten?“

„Wir haben eine 24-Stunden-Hotline in unserem Unternehmen eingerichtet. Sollten einmal Störungen auftreten, kümmern sich unsere kompetenten Mitarbeiter um Ihr Problem und geben Ihnen fachkundige Anweisungen, wie sie sich verhalten müssen. Die Anrufe werden selbstverständlich alle in unserer EDV erfasst, so dass wir anschließend in der Lage sind, diese Störungen beheben zu lassen bzw. auch defekte Geräte auszutauschen. Dies kommt allerdings sehr selten vor.“

„Dürfen unsere Bewohner die Rauchwarnmelder selbstständig demontieren bzw. neu anbringen im Zuge von Renovierungsarbeiten?“

„Grundsätzlich nein. Bedenken Sie bitte, dass in Ihren Wohnungen insgesamt etwa 3.000 Rauchwarnmelder vorhanden sind, die Leben retten sollen. Unsere Mitarbeiter, die alle eine Schulung mit Prüfung absolvierten, haben bei der Montage seinerzeit die einschlägigen Bestimmungen und Vorschriften beachtet. Personen, die keine Schulung absolviert haben, können vieles falsch machen, so dass im Falle eines Brandes verheerende Folgen für die Mieter auftreten können. Daher empfehlen wir eindringlich, die Rauchwarnmelder nur durch unsere Mitarbeiter montieren zu lassen.

 „Aus den einschlägigen Fachmagazinen für die Wohnungswirtschaft ist zu entnehmen, dass zwischenzeitlich auch funkfernwartbare Rauchwarnmelder am Markt erhältlich sind. Verfügen auch Sie über solche Produkte?“

„Auch wir verfügen über solche funkfernwartbaren Rauchwarnmelder. Es handelt sich bei unseren Rauchwarnmeldern jedoch nicht um vernetzte Rauchwarnmelder. Sofern Sie es wünschen, können wir Ihnen gerne in den nächsten Tagen ein Angebot unterbreiten. Der Vorteil liegt darin, dass Ihre Mieter bei der jährlichen Überprüfung der Geräte nicht mehr anwesend sein müssen. Unsere Mitarbeiter können direkt vom Treppenhaus mittels eines Laptops prüfen, ob die Geräte funktionsbereit sind.“

 „Herr Monzel, Sie wissen, dass die Betriebskosten für uns ein zentrales Thema sind. Erhöhen sich bei den funkfernwartbaren Rauchwarnmeldern auch die Betriebskosten?“

„Sollte sich Ihre Genossenschaft für eine komplette Umstellung entscheiden, ist von einer Erhöhung der Betriebskosten nicht auszugehen. Wir würden uns über eine solche Umstellung sehr freuen, zumal damit auch die Sondertermine und die zusätzlichen Kosten für die Wartungen bei Nichtanwesenheit Ihrer Mieter entfallen.“

 „Herr Monzel, gestatten Sie uns einen Blick in die Zukunft. Wie sieht die Erfassung des Energieverbrauchs in der Zukunft aus?“

„Zukünftig soll es so sein, dass sich kein Mieter mehr in der Wohnung aufhalten muss, wenn wir als Abrechnungsdienstleister in die Häuser kommen. Montagearbeiten sind hiervon selbstverständlich ausgeschlossen. Der Weg geht eindeutig zur Funktechnologie“.

Das Thema Funktechnologie hat uns sehr interessiert. Wir haben im Anschluss an das Interview noch ein langes Gespräch geführt. Es wird sicherlich in den nächsten Jahren noch vieles passieren. Auch wir werden uns in den nächsten Monaten mit einerUmstellung der Heizkostenverteiler in unserem Immobilienbestand auf Funktechnologie beschäftigen.

„Vielen Dank für das freundliche, informative Interview.“

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