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Historie

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts fand Trier verspäteten Anschluss an die Industrialisierung. Die Stadt erhielt 1856 Anschluss ans Eisenbahnnetz, in der Quinter Eisenhütte arbeiteten bis zu 1000 Menschen. Mit dem Wegfall der Mahl- und Schlachtsteuer 1875 verlor die Stadtmauer endgültig ihre Bedeutung. Trier wuchs jetzt in rasantem Tempo über seine mittelalterlichen Grenzen hinaus. 1913 weihte Kaiser Wilhelm II. die zweite Moselbrücke ein.

Neun Jahre später wurde am 22.03.1922, in einer Zeit als auf allen Gebieten des täglichen Lebens, insbesondere in wohnungswirtschaftlicher Hinsicht, unsagbare Not herrschte, die Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft Trier 1922 eG, die als Beamtenbaugenossenschaft Ihre Tätigkeit begonnen hat, von Beamten der Eisenbahn, Stadt und Post gegründet. Am 21.04.1922 wurde sie unter Nr. 1044 in das Genossenschaftsregister eingetragen.

Nach der Gründung der Genossenschaft begann man schon sehr bald danach mit der praktischen Arbeit. Zuerst wurden 33 Wohnungen in der Hohenzollernstraße und Töpferstraße und bald darauf 52 Wohnungen für Reichsbahnbeamte in der Ringstraße (heute Maximineracht) errichtet.

Kurze Zeit später entstanden 27 Wohnungen in der Eurener Straße, 24 Wohnungen in der Töpferstraße, 17 Wohnungen im Tempelweg, 21 Wohnungen in der Krausstraße und weitere 39 Wohnungen in der Ringstraße (heute Maximineracht).

Bereits 1926, vier Jahre nach Gründung der Genossenschaft konnten die Gründer mit Stolz auf einen Bestand von 213 Wohnungseinheiten blicken. Bis 1930 wurden 51 Häuser mit 219 Wohnungen erstellt.

Bis zum Ausbruch des Weltkrieges 1939 – 1945 stieg die Wohnungsziffer auf über 300 Einheiten.

Bereits damals schon lautete der Grundsatz der Gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaft:
"Gute Wohnungen zu tragbaren Mieten." Diesem elementaren, sozialen Leitgedanken ist die Genossenschaft bis heute treu geblieben!

Nach dem Ende des 2. Weltkriegs waren nur noch 23 Häuser mit 94 Wohnungen ertragsbringend vorhanden. Die Gebäude der GeWoGe wurden bei 85% Kriegszerstörung mit am schwersten getroffen. Die Maxime der GeWoGe lautete: Arbeiten bis zum Erfolg! Und Arbeiten bis zur wirtschaftlichen Genesung. So konnte die GeWoGe auch nach dem zweiten Weltkrieg vielen hundert Familien zu einer guten Wohnstätte verhelfen. In den 60er Jahren wurden von der GeWoGe viele Häuser mit neuesten und modernsten Wohnungen z.B. in der Peter-Wust-Straße, Ludwig-Simon-Straße, viele Wohnungen und Eigenheime in der "Gartenstadt Mariahof" und Eigentumswohnungen "Auf der Hill" und in Trier-Tarforst errichtet.

Im März 1952 – also 30 Jahre nach der Gründung wurde durch Beschluss der Mitgliederversammlung die Firmenbezeichnung „Gemeinnützige Beamtenbaugenossenschaft eG Trier“ in „Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft Trier 1922 eGmbH“ (GeWoGe) umgeändert. Durch diese Satzungsänderung war es erst möglich, auch alle anderen natürlichen Personen Mitglied unserer Genossenschaft werden zu lassen, wodurch das Betätigungsfeld der GeWoGe außerordentlich erweitert wurde.

Bis zum heutigen Zeitpunkt haben wir unseren Wohnungsbestand auf 116 Wohnhäuser mit 742 Wohnungen, 3 gewerbliche Einheiten, 179 Einzelgaragen und 218 Einstellplätze kontinuierlich erweitert. Die gesamten Wohnflächen haben eine Größe von rd. 50.873 qm und befinden sich auf einer Grundstücksfläche von rd. 100.018 qm.

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